zur A Capulatta -der Schildkrötenfarm
Öffnungszeiten: April bis Mai 10:00-17:30 Uhr / Mai bis September 09:00-19:00 UhrEintrittspreise:Kinder:bis 5 Jahre frei5-11 Jahre 9,00 €Erwachsene: 12,00 €
Die Schidkrötenfarm lädt zum Besuch ein.
Photo by: Viola Einert-Krug
Poto by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Echte Feinschmecker - ein frischer Salat zum Dessert.
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Uns ruft jetzt das nächste Ziel.
Wir machen uns auf den Weg nach:
Ajaccio Unsere Erwartungen sind hoch.
Ist es doch nicht nur die Geburtsstadt des großen Feldherren Napoleon Bonaparte sondern auch die Hauptstadt von Korsika
und die größte Stadt der Insel.
Hier, trifft sich Historie und Moderne und die kulturellen Sehenswürdigkeiten
erzählen Geschichten von Ihrem großen Sohn Napoleon.
Nahezu auf allen Plätzen finden wir Statuen von ihm.
Die Zitadelle von Ajaccio ist nur 23 km von der Schildkrötenfarm entfernt und liegt
im Südwesten der Stadt.
Ein kleiner Ausflug in die Geschichte von Ajaccio:
Bereits in er Antike gab es hier eine Römersiedlung mit dem Namen Adiacium.
Während der Genueserzeit war die Siedlung nur ein unbedeutender Außenposten.
Bis Mitte des 16. Jahrhundert lebten hier nur toskanische und ligurische Adelsfamilien.
Den Korsen selbst war das Ansiedeln und der Aufenthalt in der Stadt verboten.
In der folgenden, kurzen französischen Zeit, um 1553, wurde die Festung ausgebaut und die Stadt für die Korsen geöffnet.
1559 übergibt der König von Frankreich Korsika wieder an die Genueser.
1729 Pacquale Paoli errichtet demokratische Institutionen und versucht die Macht zu ergreifen
1768 Franzosen erobern Korsika zurück
1769 Napoleon wird geboren
1800 Stadtmauern werden niedergerissen und neue Stadtviertelbilden sich um den Hafen.
Um 1811 ernannte Napoleon Ajaccio zur Hauptstadt.
Anfang des 19. Jahrhundert war Ajaccio im Vergleich zu Bastia noch ein Dorf mit 5000 Einwohnern.
Ende des Jahrhunderts schon 20.000 Einwohner und heute:
Als Hauptstadt und mit
70.800 Einwohnern befindet sich hier die Präfektur Corse Sud.
Koriska - zu Frankreich gehörend und verwaltet.
1982 wurde unter Francois Mitterrand jedoch das korsische Nationalparlament gegründet (Assamblée de Corse).
Es ist ein Garant für mehr Eigenständigkeit bei der Regelung innerer Angelegenheiten. Dadurch können die nationalen Gegebenheiten mehr Beachtung finden.
(Quelle: Korsika.com, Bonifacio.fr, wikipedia)
Eingebettet zwischen schroffen Küsten und roten Felsen, Wäldern und Schluchten liegt sie, die Stadt Ajaccio am gleichnamigen Golf von Ajaccio.
Sie hat zwei Yachthäfen mit eingebettetem Fischereihafen und einen großen Hafen für die Fähren und Kreuzfahrtschiffe.
Erreichen kann man Ajaccio auch mit dem Flugzeug. Hier ist der größte Flughafen der Insel.
Außerdem fährt hier die Korsische Eisenbahn entlang. Mit 230 km Schienennetz verbindet sie
Ajaccio mit Bastia und Ponte-Leccia mit Calvi.
(Quelle: Wikipedia)
Geprägt haben das Stadtbild die vielen italienischen Einflüsse.
Schönen alte Häuser der Genueserzeit, die meist rot-orange und gelbe Farbtöne aufweisen und so wunderbar mediterran sind.
In den kleinen Gässchen und größeren Boulevards finden sich zahlreiche Restaurants
und kleine Geschäfte. Alles lädt zum Bummeln und Verweilen ein.
Modisch und traditionell, so wie es uns gefällt.
Weltoffen ist sie, die Menschen mit gelassener Lebensart, so habe ich es gelesen und so ist es auch.
Zwischen Sightseeing und Museen, zwischen im Restaurant kulinarisch verwöhnt werden,
im Café erfrischen und ausruhen und in den Läden shoppen, ist es auch durchaus möglich,
an den weißen Stränden im Westen der Stadt baden zu gehen.
... oder am Hafen zu bummeln und die Schiffe zu beobachten. Eine gute Kombi für eine erfüllten
Urlaubstag. Ein belebtes Städtchen, wir sind ja nicht die einzigen Touristen.
Aber zum Baden werden wir heute hier nicht kommen.
Es ist bereits nach Mittag und die frische Brise vom Meer kommt uns gerade recht.
Ein Hauch von Abkühlung, denn die Hitze hat ihren Höhepunkt fast erreicht.
So ist es gut, dass wir gleich am Hafen einen Parkplatz finden.
Nach kurzer Orientierung beschließen wir, uns in Richtung Geburtshaus Napoleon zu begeben.
(Maison Bonaparte) Das möchten wir uns auf jeden Fall anschauen.
Dazu nehmen wir den belebten und größten Boulevard der Stadt. Die Rue Cardinal Fesch.
Sie ist die Hauptflaniermeile und verbindet das Hafenviertel mit der Festung.
...und flanieren kann man hier gut.
Gesäumt von kleinen Cafe´s, Restaurants und Boutiquen bummeln wir weiter.
Natürlich schauen wir auch hier und da hinein. Überall gibt es Objekte von Interesse.
Unterwegs gibt es ein ganz tolles Eis bei Amorino. Wir lieben italienisches Eis.
Wer es nicht kennt, hier kann mein sein Eis nach Geschmack zusammenstellen.
Nichts besonderes... doch - denn es wird in Form einer Rose gemacht
und jedes Blütenblatt kann eine andere Geschmacksrichtung haben.
...und das sieht nicht nur wunderbar aus, sondern schmeckt auch noch so.
Das Maison Bonaparte
Geburtshaus von Napoleon - dem großen Sohn der Stadt, ist gut ausgeschildert.
In einer Seitenstraße - 1 Rue Saint-Charles ist es nicht schwer zu finden.
Geöffnet: 9:00-11:45 Uhr und 14:00-18:00 Uhr im Sommer.
Eintrittspreis:
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren kostenlos, Erwachsene: 5 €.
Hier steht es. Ein ockergelbes Haus mit blauen Fensterläden. Schön anzusehen.
Hier wurde 1769 Napoleon geboren.
Es ist eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit des späteren Kaisers von Frankreich.
Die Vorstellung ist schon erstaunlich, dass ein solcher Feldherr, später in der ganzen Welt unterwegs,
hier aufgewachsen ist.
Im Inneren des Hauses befindet sich ein Museum.
Es soll einen authentischer Einblick in das frühere Leben vermitteln.
Beim Rundgang sehen wir die Einrichtung und den Lebensstil der Familie.
Verschiedene Möbel, Bilder und Gegenstände und sogar Medaillons mit Locken von Napoleon.
Sein Vater war ein Kleinadliger und der Sekretär des korsischen Freiheitskämpfers Paoli.
Dieser führte auch die Schul- und Militärpflicht ein.
Paoli, sagt die Legende, wurde zu einem der Idole von Napoleon und blieb es auch.
Bereits als Knabe im Alter von 9 Jahren musste Napoleon mit seinem Bruder
Korsika verlassen. Sie wurden nach Frankreich geschickt, um dort auf eine
militärische Ausbildung vorbereitet zu werden.
Im Nebengebäude befindet sich ein Souvenirshop.
Für mich, als "Fan von Grünem", ist der gegenüberliegende Garten der Familie besonders sehenswert.
Nicht groß zwar, aber doch sehr schön angelegt und gepflegt.
Zwischen Palmen und Orleander und weiteren mediterranen Pflanzen schlängeln sich Kieswege.
Sie sind um die Büste von Napoleons Mutter Letizia angeordnet. Ihr Blick ist auf das Haus gerichtet.
Geraden so, als wollte Sie es immer im Blick behalten.
Ein weiteres Napoleon-Museum wurde im 1. Stock des Rathauses von Ajaccio eingerichtet.
Überall in der Stadt sind Denkmäler von ihm zu finden.
Ein prächtiger Löwenbrunnen mit marmorner Statue Napoleons am Place Marcheal-Foch und am Place du General-de-Gaulle ein imposantes Reiterstandbild aus Bronze.
Am Place d `Austerlitz ist eine riesige Treppe.
An deren Ende steht eine besondere Statue und schaut über die Stadt.
Es ist eine Nachbildung der Statue Napoleon ler en petit caporal (in Feldherrenpose).
Quelle (Korsika.com)
(Das Original ist übrigens in Paris - Invalidendom - zu finden. Hier ist Napoleon bestattet.
Auch das haben wir uns schon angesehen.
Er liegt in einer Krypta in einem riesigen Sarkophag aus rotem Marmor.
In dessen Innerem sind 5 ineinander geschachtelten Särge verstaut.
Um diesen Sarkophag steht eine Wache. Es sind riesige Vikotrien.
Statuen wie Säulen - welche für die 12 großen militärische Siege stehen)
(Quelle: Wikipedia)
Diese Anlage ist richtig imposant, scheinbar treffen sich hier auch gern die Leute von Ajaccio.
Am 13., 14. und 15. August finden in der Stadt die Napoleonischen Tage statt.
Das Napoleonfest wird jährlich zum Geburtstag des großen Sohnes der Stadt ausgerichtet.
Umzüge und Gedenkfeiern, Wachablösungen und Salutschüsse versetzen Ajaccio in die Vergangenheit.
Menschen in Kostümen und nachgespielte Geschichte sollen dafür sorgen, dass man historische Momente aus der Nähe erleben kann).
Da der 15. August auch Maria Himmelfahrt ist, gibt es ihr zu Ehren an diesem Tag auch religiöse Zeremonien.
Und am Abend geht es um Napoleon. Paraden und Shows laden zum Anschauen ein.
Überall Essen und Trinken und Feiern - ein riesiges Fest.
Alles endet mit einem Feuerwerks-Spektakel über der Bucht von Ajaccio.
Die ganze Stadt ist außer Rand und Band. Ein besonderes großartiges Spektakel.
Quelle; gites Koriska.de
Photo by: Viola Einert-Krug
Nachdem wir uns das Geburtshaus angeschaut haben, möchten wir die Zitadelle anschauen.
Wir machen uns auf den Weg in Richtung Port Tino Rossi.
Leider ist eine Besichtigung der Zitadelle nicht möglich. Sie soll wohl bis kürzlich noch militärisch
genutzt worden sein. Aber auch von Außen beeindruckend.
Es gibt auch eine kleine Bimmelbahn, mit der man die Stadt besichtigen kann.
Das käme mir jetzt gerade recht, denn langsam tun die Füße weh. Aber wir müssen ja noch
zum Auto laufen. Wir entscheiden uns, gleich den Weg über die Promenade zu nehmen.
Der schnellste und schönste Weg.
Was gäbe es noch zu sehen?
Auf dem Place Campinchi findet täglich (außer montags) ein kleiner feiner Markt statt.
Er soll der schönste der Insel sein und es werden viele einheimische Produkte angeboten.
Obst, Gemüse, Wein und Olivenöl.
... und natürlich vorzüglicher Käse, speziell der Brocciu - "König der korsischen Käse"
aus Schafs -und Zeigenmilch hergestellt und die berühmten Wildschwein-Würste.
Wir lieben Märkte! Schade, knapp verpasst - die Märkte enden mittags.
Eine Garantie für die Frische der Produkte.
Jeden Sonntag vormittags gibt es auch einen Markt auf dem Place Foch und
den Fischmarkt auf dem Quai Napoleon.
Aber dieses schöne Erlebnis heben wir uns für einen nächsten Besuch auf.
Dann muss ich auch noch viele Fotos ergänzen.
Die Rückfahrt wird jetzt auch gute 2 Stunden dauern. Wir freuen uns schon auf die Fahrt über die Berge. Zunächst heißt es aber, sich durch den dichten Stadtverkehr einen Weg zu bahnen.
In den Bergen selbst wird es dann "gemütlicher" zugehen.
Wobei die Serpentinen nicht zu unterschätzen sind und die Einheimischen, die auch dort ziemlich zügig unterwegs sind.
Das war Ajaccio für heute. Auf jeden Fall auch noch einmal besucht werden.
Am besten natürlich mal am 15. August und mit Übernachtung.
Dann kann man das Napoleon-Spektakel und das Feuerwerk genießen in dieser traumhafte Kulisse, in Ajaccio, der Hauptstadt am Meer.
Auf dem Rückweg haben wir noch so viel schöne Landschaft durchquert.
Aber auch Kurioses haben wir gesehen. Wie zum Beispiel dieses Stuhlkissen in einem Café.
Das Wahrzeichen Korsikas ist nicht nur der Korsenkopf, den wir von der Flagge kennen, sondern auch und unbedingt die Wildschweine.
In meinem Artikel - Koriska vorgestellt - könnt Ihr mehr zur Geschichte des Landes,
über die Blutrache und das stolzen Volk der Corsen lesen.
Der nächste Ausflug wird auch ein ganz besonderer.
Es geht nach Cap Corse
Ihr findet diesen Beitrag dann im blog als Korsika - Erlebnis Cap Corse 3
(in Bearbeitung)
Liebe Grüße - herzlichst Eure Viola
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Badeschuh und Du - Reiseblog
Urlaub - Reisen - Strand...und
auch mein Zuhause Sachsen
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