Wie kommt man denn auf die Idee, einen Ort "Die große Motte" zu nennen?
Das ist wirklich einzigartig - heißt aber so viel wie - der große Hügel, die große Düne und ist so passend.
Die Seemänner benannten den Ort nach den hohen Dünen, den einzigen Erhebungen in diesem,
damals unbesiedelten, unberührten Landstich. Die Motte diente ihnen zur Orientierung.
Der Architekt war der Meinung, dass dieser Name unbedingt beibehalten werden sollte.
Warum nicht? Es hat sich gezeigt, dass sowohl der Name, als auch das Leben hier ,für unbedingte
Lebensqualität stehen.
Heute ist La Grande Motte mit seiner Skyline und den tollen Gebäuden weithin sichtbar,
bekannt und außerordentlich beliebt.
Die Stadt am Mittelmeer ist jede Reise Wert und hat so viel zu bieten.
Auch wir lieben sie.
Hipp und quirlig, voller Erlebnisse,
aber auch ruhig und von schöner Natur umgeben.
"Die Motte" liegt 25 Kilometer, ca. 30 Minuten von Montpellier entfernt,
am Golf von Lion am Mittelmeer.
(Entfernung nach Paris: 755 Kilometer und nach Strasbourg: 785 Kilometer)
Der Ort hat gerade einmal 8.755 Einwohner - soll aber jährlich
2 Millionen Touristen empfangen und
stellt dafür 110 000 Betten für Übernachtungen zur Verfügung.
Absolut erstaunlich. Denn so groß ist der Ort nicht.
Aber lasst Euch von der Zahl nicht erschrecken.
La Grande Motte wurde von uns bereits in den Monaten Februar, im April, Oktober und
über den Jahreswechsel besucht.
Und zu keiner dieser Zeiten, haben wir unter zu vielen Mitmenschen "gelitten" oder sie gesehen.
Es ist nicht der Ameisenhügel, den man vielleicht erwarten würde.
Im Gegenteil, wir genießen die Ruhe hier. Aber auch, dass wir in 5 Minuten in der Stadtmitte oder am Meer und an einem der schönen Strände sind.
Demnach wird das Hoch der Urlauber wohl in den Sommermonaten im Juli und August zu Besuch sein.
... und wie unschwer zu erkennen, gibt es hier und nur hier, diese absolut ungewöhnliche Bauweise
der Gebäude. Genau sie ist es.
Sie sorgt dafür, dass hier so viele Menschen zur gleichen Zeit ihren Urlaub genießen können.
Ja richtig, trotz voller Stadt - nicht verbringen - sondern genießen.
...und die Menschen geben alles dafür.
La Grande Motte wird liebevoll von den Bewohnern auch LGM genannt.
Inzwischen Kult, denn jeder der hier wohnt oder sich verbunden fühlt, zeigt das voller Stolz.
Alle Fahrzeuge werben mit einem Aufkleber am Auto. In vielen Farben und Formen erhältlich.
Entstanden ist diese weiße Oase in den 1960-er Jahren als ein Touristenort.
Das Land gehörte früher der Nachbargemeinde Mauguio.
Es war eigentlich Weideland und Sumpfland, aber auch einige Weinberge gab es hier.
Diese waren jedoch nicht sehr ertragreich und so konnte man sich leicht von ihnen trennen.
War doch die Aussicht auf dieses ganz neue Projekt sehr interessant für alle hier.
Das ehrgeizige Ziel : diese Gegend um das schöne Mittelmeer bevölkern.
Ein Badeort sollte entworfen werden, um die Touristen von der nicht weit entfernten
spanischen Mittelmeerküste
hierher zu locken.
Die ständig wachsende Mittelschicht sollte hier ihren Urlaub verbringen
- ein Gegenpol zur Côte d´Azur.
Es ist gelungen!
Zählt LGM heute doch zu den beliebtesten Urlaubsorten am Mittelmeer.
Modern, stylisch, trendig und futuristisch.
Früher als Betonwüste verschrien, und heute... sooo beliebt.
Eigentlich unvorstellbar, dass sich so viel Stein so harmonisch einfügen kann.
Ringsherum ist weites Land und Natur pur.
Ein gutes Konzept, dass die Bedürfnisse der Menschen und der Natur berücksichtigt.
So entstanden dann auch der Yachthafen von La Grande Motte und ebenso viele
Campingplätze um den Ort herum.
Auch ohne lange Geschichte, auf die er sich beziehen kann, ist es ein Ort, den man nicht vergisst.
Die Leute sind stolze Südfranzosen, die voll hinter ihrer Motte stehen.
Mit vielen tollen Ideen, Tatkraft und Engagement kümmern sie sich um die Stadt, die Grünanlagen,
die Versorgung und das Wohlbefinden der Menschen stehen im Mittelpunkt.
Ach ja, die Menschen, man muss sie mögen.
...freundlich, chillig, gelassen aber unbedingt richtig fleißig.
(jedes Jahr werden in der Vor- und Nachsaison mehrere dieser riesigen Häuser völlig renoviert.
Die Straßen gebaut, der Park aufgehübscht.
Die Grünanlagen sind zu jeder Zeit gepflegt - trotz Wind und Sand und Hitze oder Stürme.
Immer sind alle bereit, den Besuchern, aber auch sich selbst, die besten Voraussetzungen
für ein gutes Leben zu schaffen. So hat jede Boulangerie - die Bäcker und Konditor -
von 05:30 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet- jeden Tag - feiertags, sommers und winters - nur ein Beispiel)
Quellen: Wikipedia, Herault Tourisme, Tourisme Occitanie, france voyages
Photo by: Viola Einert-Krug
Bei unserem ersten Besuch hier, ist uns der Mund offen stehengeblieben. So erstaunt waren wir über diese Häuser. Diese Architektur!
Wirklich einfach futuristisch, wie aus einem science fiction Film entnommen.
... und so etwas hatten wir hier wirklich nicht erwartet.
Daher bekam die Stadt auch das Label "Architektonisches Erbe des 20. Jahrhunderts" verliehen.
Da sieht man es wieder, was wäre die Welt ohne Visionäre: langweilig!
Bestimmt habt Ihr meinen Beitrag zum kleinen beschaulichen Nachbarort
gelesen - ein riesiger Kontrast zu diesen Bauwerken.
Der Architekt Jean Balladur hat die Häuser den aztekischen Stufenpyramiden nachempfunden.
Als avantgardistisch wird diese Bauweise bezeichnet, ist sie doch einzigartig in Europa.
Dabei sieht jedes Haus anders aus, aber gemeinsam
haben sie die weiße Farbe (fast alle).
Sie strahlt geradezu vor dem okzitanisch blauen Himmel.
Jedes Gebäude hat einen Namen, so sind sie von den Touristen leichter zu finden.
Entweder ist er "aztekisch" oder nach einem "Objekt" aus dem Meer benannt oder etwas mediterranes?
So finden wir Les Cigales - die Zikaden, Anemone de mer - Seeanemone.
Nicht selten handelt es sich um Wohnanlagen, die alle noch einen Pool haben.
Meinst sind sie geschlossen und somit wird auch der Kriminalität vorgebeugt.
Das berühmteste Gebäude
- die große Pyramide, der Name - etwas schlicht im Gegensatz zu den anderen.
Der Hintergrund ist es nicht.
Bei seiner Extravaganz genügt dem Gebäude sein schlichter Name.
Die Umrisse des Gebäudes ähneln den Konturen des mexikanischen Berges
Pic Saint-Loup.
Er diente dem Architekten als Modell.
Die Pyramide steht gleich am Hafen,
für alle weithin sichtbar.
Sie hat 300 Wohnungen.
Eine großartige Entscheidung, dieser Baustil.
Die Gebäude sind so angeordnet, dass fast jede Wohneinheit eine Terrasse oder Balkon hat.
...und es nicht möglich ist, dem anderen in die Wohnung zu schauen.
So bewahrt jeder seine Individualität und hat seinen Freiraum.
Der Slogan hieß:
"Sonnenterrassen für alle"!
... und so ist gelingt es, möglichst vielen Besuchern zeitweilig ein wirklich schönes Zuhause zu geben.
weitere Besonderheiten sind:
- witzigerweise, hat der Architekt den Balkonen die Formen von Bikini-Höschen oder Bikini-Oberteilen gegeben.
- Als Hommage an den damaligen Präsidenten Jaques Chirac wurde die große Promenade nach ihm benannt
- ... und die Dachspitzen der Hochhäuser haben einen ausladenden "Haken" bekommen.
Dieser ist ein kleiner Witz und Hinweis auf die Nase des Präsidenten.
Ihm ist es zu verdanken, dass das Projekt La Grande Motte und viele andere überhaupt starten konnten.
Er hat mit seiner Unterstützung für das Aufblühen der Region gesorgt und wird dafür sehr verehrt.
Start für den ersten Grundstein der Gemeinde ist der
Hier ging es los und genau hier ist die Meereshöhe null Meter.
Ein weitere Ortsteile am Meer ist
von einem Schüler des berühmten Architekten entworfen.
Auch dieser fügt sich wunderbar ins Stadtbild - obwohl seine Formen eher "feminin" und
geschwungen sind. Daran grenzen Petite Motte und Grand Traverse - die Strände an.
über dem
haben wir noch
Haute Plage
eher mit kleineren Häusern zu Wohnsiedlungen gestaltet. Auch sehr schön.
Levant
jedoch - im Stadtzentrum - mit geraden Linien und "abgeschnittenen" Pyramiden,
wird als "maskulin" bezeichnet.
Die Architekten sind sich einig:
Es ist wie yin und yang - Beides braucht man zum Leben.
Es wurde der perfekte Ausgleich geschaffen für die Gemüter.
Hier, unter dem Piniendach, steht auch die Kirche Sankt Augustinus.
Sie hat mit ihrem Glockenturm eine ebenso ungewöhnliche, wie interessante Form erhalten.
Da die Stadt mit ihrer jungen Entstehung noch keine Geschichte hat, muss sie eine bekommen.
Es sollte in dieses Gotteshaus etwas historisches eingebaut werden.
So fand der Architekt Balladur einen alten hölzernen Glockenstuhl aus der Epoche von Heinrich IV.
Diesen hat er so schön eingepasst. Die Glocken haben einen wundervollen Klang, der weit durch
den Pinienwald zu hören ist.
Nun hat die Kirche ihre Geschichte und ein Detail aus vergangener Zeit.
...dann haben wir noch den Stadtteil
Die Grenze zwischen den Departements Gard und Herault ist die Brücke über den "Vidurle".
(Pont des Abimes) Hier fließt dieser direkt in ´s Meer. Das ist auch die Einfahrt in die
Stadt La Grande Motte.
Diese Straße bindet nicht nur das Stadtviertel Ponant an, sondern auch die Ortsteile
Rechter Hand befindet sich auch der See Ponant mit einer kleinen Insel.
Wie überall in Frankreich, hat man sich hier besonders dem Naturschutz,
dem Schutz des Meeres und der Artenvielfalt verschrieben -
mit einer Rettungs- und Pflegestation für Schildkröten.
Über die Tourist-Information kann man auch Führungen buchen.
Es ist ein großes Anliegen der Stadt und der Menschen hier, sich für den Umweltschutz zu engagieren. So wird Neptungras gezüchtet. Dieses versorgt das kranke Meer mit Sauerstoff.
Diese Seegraswiesen sind grundlegend um das maritime Ökosystem aufrecht zu halten.
Am Ufer des Sees wird unheimlich gern geangelt. Auch wir haben es schon versucht.
Erfolg? Nein! Macht aber nix.
Es war sehr erholsam und das in wunderschöner Umgebung.
Gleich am Anfang des Sees finden wir den Kletterpark, von den sportlichen Franzosen,
aber auch Touristen, gern besucht.
Wer gern Golf oder Tennis spielt, ist hier willkommen - im Golf Ponant gibt es die Golfanlage und Golf-Hotel
- sehr idyllisch gelegen. (Anfänger und Fortgeschrittene).
Dahinter läuft die D 62 in Richtung Nimes - 46 Kilometer und nach Montpellier - 26 Kilometer
und der Canal du Rhone á Sête.
Sport wird überall getrieben und es ist möglich zu Surfen, Tauchen, Segeln, Boot fahren oder aber mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.
Per Rad sind alle Ziele super erreichbar.
Es gibt viele Wege, die nur für Fahrräder oder Fußgänger freigegeben sind.
25 Kilometer lange Radwege - der Mittelmeerroute angeschlossen - der Euro-Velo V8).
Vom östlichen Viertel "Sonnenaufgang" zum westlichen Viertel Sonnenuntergang" verläuft ein Radweg direkt durch den Pinienwald.
An diesem Ende ist auch der Friedhof, auf dem 2002 der berühmte Architekt Balladur selbst begraben wurde und hier seine Ruhe fand. Hier, gleich bei seinem Lebenswerk.
Nicht das Auto - sondern der Mensch sollte und steht hier im Mittelpunkt.
So war die Planung von Anfang an.
Ein Aufbruch in eine neue Zeit, nicht nur durch die futuristische Architektur.
Zwischen Le Grau du Roi und La Grande Motte, findet Ihr auch eine Reitanlage.
Das besondere sind die weißen Pferde der Camargue.
Hier finden auch verschiedene Reitturniere statt. Sie sind Eure Reittiere und auch sie haben das Privileg, hier frei leben zu dürfen.
Ein riesiges Areal von Wiesen und Pinienwald steht ihnen zur Verfügung.
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Das schönste ist, 70 Prozent des Gebietes von La Grande Motte sind Grünfläche.
Eigentlich könnt Ihr Euch einen riesigen Pinienwald vorstellen.
Die Häuser sind integriert. Es ist ein eigentlich ein Park.
Die Stadtteile sind durch Wege und Brücken miteinander verbunden.
So können Spaziergänger, Radfahrer und auch die Hundebesitzer mit ihren geliebten Vierbeinern ungestört vom Straßenlärm die Zeit verbringen.
Picknick mit der Familie finden statt und es wird Sport getrieben.
Dazu wurden verschiedene Sportgeräte installiert und auch Spielplätze (eingezäunt) dazu.
So können Eltern beruhigt - mit einem Blick auf ihre Kinder - Sport treiben.
Yoga mitten im Park oder einfach laufen, auf dem schönen weichen Boden, von Piniennadeln bedeckt, ist auch beliebt.
Es wurden auch Sportplätze mitten im Park angelegt.
Zugänglich für alle und sie werden genutzt. Zum Ball Spielen zum Beispiel.
Dabei atmen man die gute "Waldluft" der Bäume ein und hat als Zugabe noch
das gesunde Salz des Meeres in der Lunge und auf der Haut.
Der Lärm der Stadt wird durch die hohen Bäume und das Rauschen der Wipfel gedämpft.
Man denkt wirklich, man "steht im Wald".
Durch diesen Park kann man lange Spaziergänge bis ans Meer unternehmen.
Die Abgase der Autos werden ebenfalls von den Bäumen gefiltert.
Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es nicht!
Seit 1959 gibt es in Frankreich die Aktion "Stadt der Blumen" -
Dieser Wettbewerb soll die Gemeinden zur Begrünung der Flächen anregen.
Hat er auch, denn fast alle Ortschaften hat er zur Teilnahme bewegt.
La Grande Motte hat immerhin nicht nur das Recht, sich so zu nennen,
sondern hat sich die Auszeichnung - 3 von 4 erreichbaren Blumen -
für die schönen Grünflächen, die Pflege und das durchdachte Konzept errungen.
Überall im Park sind Oasen und futuristische Skulpturen aufgebaut.
Orientierung und Unterhaltung.
Natürlich gibt es auch Palmen hier.
Je näher man dem Meer kommt, desto öfter trifft man auf sie.
Hoch in den Himmel wachsen sie, der Sonne entgegen.
Von den Grünanlagen hier werdet Ihr sowieso begeistert sein.
Sie sind so schön und sommers wie winters gepflegt und mit Blumen bepflanzt.
Die Hecken geschnitten und die Palmen ausgeästet.
Natürlich blüht hier alles länger und ich habe das Gefühl, der Frühling beginnt schon im Januar.
So mild ist es und es gibt so viel Freude für das Auge und das Gemüt.
Die Artenvielfalt und der Naturschutz sind enorm.
In den Etangs (Salzwiesen) du Ponant (280 Hektar) an der Mündung des Flusses Vidurle und der Dünenkette zwischen Meer und Etang de l Ór gelegen, (hinter dem Golfplatz) wachsen wilde Orchideen
und es gibt viele seltene Vogelarten.
Dazu gehören vor allem "meine" geliebten rosa Flamingos.
Als erstes, wenn wir hier eintreffen, müssen wir sie immer begrüßen.
Photo by: Viola Einert-Krug
Photos by: Viola Einert-Krug
Photos by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Direkt nach der Bücke, die uns ins Departement Herault einfahren lässt, beginnen sie, die Ferien.
Hier stehen schon die ersten spektakulären Ferienanlagen am Meer.
Praktisch sieben Kilometer lange Sandstrände hat La Grande Motte.
Sie führen den ganzen Ort entlang und darüber hinaus.
...und die wohl schönsten Strände befinden sich am Petit Traverse und am Grand Traverse.
Unendliche Freiheit, so schöner feiner Sand, sehr sauber und gepflegt.
Das Wasser fällt seicht ab. Platz ist genug da und man kann Muscheln suchen, entdeckt Krabben und auch Fische. Ein Paradies auch mit Kindern.
Chillen, Spielen, Lesen und Baden, Sport - Picknick ...
und manchmal kommt der Eismann, dazu sagen wir nicht nein.
Ca. 80 Strandzugänge haben wir gezählt.
Im Grand Traverse läuft man durch wunderschöne Dünen.
Auto´s abstellen, laufen, mit dem Rad oder mit dem Bus hinfahren.
Busse fahren hier auch entlang (Linie 4 und 606 ).
Hundeliebhaber dürfen ihre Tiere gern mitbringen.
Allerdings sind für die Hunde in den Sommermonaten von Mai bis September die meisten Strände tabu.
Dann geht Ihr mit ihnen besser an den Hundestrand - Access 60.
Hier fühlen sich die Tiere dann mit den Hundebesitzern gut aufgehoben.
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Freude für die Gesundheit ist das Thalasso und Spa-Zentrum.
Wellness pur - gleich am Strand.
Gesund ist schon die Luft und vielleicht lauft ihr am Strand oder wie wäre es mit Walking?
(Kurort - es muss auch eine Taxe in Höhe von 0,83 € je Übernachtung
- je Erwachsener (Adult) beglichen werden.
Die Stadt glänzt durch viele Festivitäten im Sommer, aber auch im Winter.
Es gibt das Pasino - eine Kombination von Casino und Palast des Kongresses.
Hier gibt es Veranstaltungen, Ausstellungen und Aufführungen. Tanz und Theater.
Die Nachtschwärmer kommen auch nicht zu kurz. Zahlreiche Bars und Restaurants in der Stadt und an der Strandpromenade und im schönen Hafen sind hier für sie da.
Direkt am großen Strand Grand Travers befindet sich auch eine tolle Diskothek
mit Dachterrasse, die mit ihrem Ambiente für einen spektakulären Ausblick und Auftritt sorgt.
Direkt vor dem Rathaus platziert sich ein Springbrunnen.
Ein Freilichtkino mitten im Ort lädt zum Filme schauen ein.
Und an diesem Platz findet auch der jährlich von November bis Ende Januar
stattfindende spektakuläre Weihnachtsmarkt statt. Die Franzosen lieben Weihnachten.
Hier ist das Thema "Foret de Magic" (magischer Wald).
Für die Kinder, aber auch für uns ein schönes Erlebnis.
Liebevoll gestaltete Kulissen und immer 17 Uhr schneit es (aus Schneekanonen).
So haben auch die Südländer regelmäßig - für eine halbe Stunde täglich - ihren Schnee.
Und hier ist auch eine besondere Installation. Eine Wand mit Bildern (mur avec des photos).
Viele Besucher der Stadt haben Fotos von früheren Urlaubsreisen und Aufenthalten in LGM eingereicht.
Die kann man hier bestaunen. Nostalgie und eine so schöne Idee.
An diesem Platz und die Straßen ringsum findet immer sonntags am Vormittag der beliebte Markt statt. Unbedingt besuchen!
Im Ort gibt es auch Galerien, denn viele der Künstler haben sich hier, im sonnigen Süden niedergelassen.
Hier, wo sie von der Muse geküsst werden, vom Klima verwöhnt und ihnen die Inspirationen nur so zufliegen. Da lässt es sich leben.
Als einziger Ort der Umgebung hat La Grande Motte KEINE Arena und kein Stiertreiben.
Diese traditionelle Verbindung zu der Manaden, den stolzen Camargues und den schwarzen Stieren fehlt. Aber das würde in den modernen Ort auch nicht recht passen.
Wer diese außergewöhnlichen Aktivitäten erleben möchte, fährt in die Nachbarorte nach Le Grau de Roi oder Aigues Mortes.
Eine besonderen Wettbewerb möchte ich noch erwähnen. Er wird in jedem Jahr ausgetragen
und findet direkt an der Hafenpromenade statt. Es handelt sich um das skurrile Seeigel-Wettessen.
So eine Tradition kann es auch nur hier geben. Aus der Not der armen Leute früher geboren, ist es heute
eine Delikatesse. Für unseren Gaumen sicher sehr gewöhnungsbedürftig. Aber wir sind auch nicht hier aufgewachsen.
Ebenso gibt es Weinfeste und Flohmärkte, es ist eigentlich immer etwas tolles los.
Alle Termine und gute Tipps, Tickets und Flyer zu Veranstaltungen und Ausflügen und Besichtigungen
und zu Restaurants findet Ihr auf der Website oder direkt bei der Tourist Information.
Es werden auch viele Stadtführungen angeboten.
Themen sind die Architektur, die Menschen und Traditionen, aber vor allem auch die Natur.
Lasst Euch inspirieren. Die Information findet Ihr leicht.
Gleich beim riesigen Hotel Merkur um die Ecke befindet sie sich.
Vor der Tür steht ein großer roter Tarzan, mit dem sich jede "Jane" gern fotografieren lassen kann.
Office de Tourisme, 55 Rue du Port, 3428, La Grande Motte +33 467 564 200
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
könnt Ihr bei:
- 20 Boulanger und Patisser´s (Bäcker und Konditor)
- 4 Boucherie´n (Fleischereien)
- 13 Épicerie´n (Lebensmittelgeschäften)
- 3 Poissonnerie´n (Fischfachgeschäfte)
- 60 Boutique´n (Bekleidungsgeschäften)
- zahlreiche Laverie´n (Waschsalons)
...nicht zu vergessen die oben schon erwähnten
Alles was das Herz begehrt, ist hier zu finden.
Wir kommen vor allem
- wegen der tollen einheimischen Produkte wie Käse und Obst, Gemüse und Wein und die berühmten Würste der Taureau.
- ...und wegen der Leute, die offensichtlich das Leben so lieben und diese Lebensfreude immer ausstrahlen
- wegen der tollen Paella und frischen Austern und Muscheln, die man hier kaufen kann.
Es macht richtig Spaß, den Menschen hier zuzuschauen, die Lebensfreude zu genießen und den französischen Unterhaltungen zuzuhören oder zuzuschauen. Die Gestik und Mimik ist einmalig.
Salut und Küsschen (3x) und lange, lange lustige Dialoge.
Zuhause dann, die "Ausbeute" sichten und sich freuen. Lecker Obst, Gemüse, Käse, Wein, Würste...
und viele unschlagbar schöne Erinnerungen.
- jeden Sonntag im Jahr großer Markt
- jeden Donnertag von Juni bis September
von 08:00 bis 13:00 Uhr
Es gibt immer - neben anderen nützlichen und hübschen Dingen,
so tolle Produkte der Bauern der Umgebung - Bäcker und Fleischer und weiterer Handwerker.
Restaurants, Pizzerien, Tavernen, Bars gibt es in allen Kategorien und für jeden Geschmack.
In der Stadt, am Strand und überall tobt das Leben. Draußen und auch drinnen, ist man herzlich willkommen.
Herzlich Willkommen sind immer auch Kinder und es gibt zahlreiche Spielplätze und alle haben sich
auf die kleinen Besucher eingestellt und werden sie verwöhnen.
...und auch die geliebten Vierbeiner sind gern gesehen.
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by:Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Sie erstreckt sich über viele Kilometer bis zum Hafen.
Hier findest Du zahlreiche Restaurants und Cafés, in denen Du sitzen kannst.
Bevorzugt ist man bei schönem Wetter natürlich draußen.
Dazu gibt es chillige Terrassenmöbel, in denen Du es Dir gemütlich machen kannst.
Hier wird das Leben genossen, Wein und Cocktails getrunken,
Eis gegessen, sich unterhalten...
Das ist übrigens fast das ganze Jahr über möglich.
Die Außenbereiche sind eigentlich immer geöffnet.
Es gilt auch hier, "Sehen und "Gesehen werden".
Alles mit dem Blick aufs Meer.
Hier kannst Du die tollsten Speisen und Menüs finden, Dich verwöhnen lassen
...und auch tanzen.
Hier überall findet auch ein Großteil des Nachtlebens statt.
Es ist auch kaum irgendwo schöner als hier.
Alles mit einem grandiosen Blick über das Meer.
Es gibt die spektakulärsten Sonnenuntergänge am Abend.
Die Promenade und das Meer trennt der Strand. Also kannst Du auch hier
verweilen und die Kinder können spielen.
Es gibt ein wunderschönes Karussell und auch manchmal ein Riesenrad.
In diesen Gondeln hast Du eine Aussicht auf die ganze Stadt und das Meer.
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Photo by: Viola Einert-Krug
Du kannst Deinen Spaziergang bis zum Hafen ausdehnen.
Das, ist wohl eines der tollsten Dinge, die ich gesehen habe.
Die Bootsbauer aus LGM - sie sind marktführende Hersteller hochseetauglicher, leistungsstarker
und langlebiger Blauwasser-Katamarane mit herausragender Seetüchtigkeit.
(Blauwasser steht für - Fahrten über´s große Meer)
Auch hier waren wieder die Visionäre am Werk.
Hier kann man sich eine Traumyacht bauen lassen, mit persönlicher Betreuung von Anfang an.
Auch wenn das für die meisten unerreicht bleiben mag, ist die Geschichte so interessant.
Im Juni 1984
haben sich der junge Architekt Gerard Danson und der beste Techniker der Conati -Werft, Daniel Cailloux zusammengetan.
Sie begannen mit dem Bau eines 40 Fuß langen Katamarans für offshore Kreuzfahrten.
Dabei haben sie erkannt, dass feine Rümpfe, leichtes Material und reduzierte Seitenwindgeschwindigkeit gleich maritime Qualität bedeuten.
Mit ihre Begeisterung gewannen sie neue Partner. Ein Name musste gefunden werden.
Für Leidenschaft zum Reisen, zum Meer und für die schöne Arbeit.
Sie einigten sich auf
outremer - Übersee.
Heute setzen sie sich für nachhaltiges Segeln ein - für einen respektvollen Umgang mit der Umwelt
für eine bewusstere Zukunft. Sie wissen, das beginnt bereits bei der Konstruktion und beim Bau.
Für diesen Fortschritt erhielten sie bereits zahlreiche Auszeichnungen.
Sie sind in 15 Ländern vertreten und exportieren 70 % der Produkte.
Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass in dieser, doch von außen nicht so großen Halle, ein so gewaltiger Katamaran entstehen kann.
Sie sind immerhin ca. 14 Meter lang.
Glaubt es ruhig, auch ich habe schon am Steuer eines dieser super tollen Kat´s gesessen.
Das war bei der Multihull-Ausstellung im Le salon de multicoque für Catamarans und Trimarans.
Info für Interessierte:
Diese findet jetzt vom 20. bis 24. April 2022 wieder in La Grande Motte statt.
online: multicoque-online.com
Quelle: catamaran-outremer.com
Photo by: Viola Einert-Krug
Fakten:
- Parkplätze sind von Oktober bis April
kostenfrei.
Jeder Parkautomat, den es betrifft ist
nicht nutzbar und zugeklebt.
- Besondere Parkplätze sind im
Zentrum - sie leuchten grün -
(Nummernschild eingeben und dann
zählt der Automat von 15 Minuten
herunter - so lange hast Du Zeit)
- der Eintritt zu allen Stränden ist auch
kostenfrei
- es wird großen Wert auf Sauberkeit
gelegt - meist sind es leider die
Touristen, die sich nicht an die Regeln
halten.
- in den Restaurants wartet man am
Eingang, bis man platziert wird
- überall in Frankreich!
...denn hier werden die Gäste
persönlich begrüßt.
- Die Polizei und Ordnungskräfte sind
überall präsent aber keine Sorge,
sie sind sehr freundlich und nett,
erwarten aber unbedingt Respekt.
- Unbedingt solltet Ihr Euch auch an
die Geschwindigkeiten im und
außerhalb des Ortes halten und
sonstige Regeln beachten, es wird
sonst sehr, sehr teuer.
- In der Ortschaft halten die Autofahrer
an und lassen Euch die Straße
überqueren,
wenn ihr an der Straße steht. Super.
Winken zum Dank und lächeln.
- Wenn Ihr der Autofahrer seid, tut es
den Einheimischen gleich!
- Camping ist sehr beliebt. Camper und
Reisende im Wohnmobil sind daher
herzlich Willkommen.
- Sonnenschutz auftragen.
(Ich bin ein großer Fan von Yves Rocher
und beziehe viele meiner Produkte von da).
- Dringend empfohlen ist auch eine
gute (hoher Lichtschutzfaktor)
- Sonnenbrille, die Sonne ist hier sehr
intensiv.
- Wetter: Frühling sehr angenehm -
Sommer - sehr heiß
Herbst - sehr angenehm bis stürmisch
Winter - nun da hatten wir schon von
0 bis - 20 Grad.
- natürlich empfinden die
Einheimischen die Temperatur ganz
anders als wir Mitteleuropäer.
Wir finden es angenehm warm und es
genügt eine leichte Strickjacke -
sie hüllen sich in den warmen Mantel
und schauen uns verwundert an.
- Der Golf von Lion zählt zu den
sturmreichsten der Erde.
Im Winter misst man eine mehr
als doppelt so hohe Sturmhäufigkeit
wie in der Biscaya. Dafür ist der
Mistral verantwortlich.
Im Hochsommer ist es der Wind
Garbi, aus Südwesten. Er kann leicht
6 bis 7 Windstärken erreichen.
...davon haben wir an Land nicht so
viel bemerkt.
von Toulouse:
Auto - in 2,5 h auf A 61 und A9 - Ausfahrt 29
von Montpellier: Flieger - Flughafen Méditerranée - 30 Destination ´s in Europa und Nordafrika
von Paris:
SNFC Bahnhof - Paris - Le Grau du Roi
TGV von - nach Paris - Bahnhof Montpellier "Saint Roche"
In ca. 30 Minuten ist man auch von Montpellier nach Nimes gefahren mit dem Zug.
46 Kilometer für einen Fahrpreis von
ab 1 € und es fahren 47 Züge am Tag.
Lass die Seele Baumeln in den Ferien,
doch vorher schaut Euch die einzigartige Architektur an.
Besucht die Strände, genießt die Sonne, das Leben, die Kunst, die Märkte und Menschen.
Geht in die kleinen Boutiquen und Restaurants, bestellt Euch, was Ihr noch nicht kennt.
Erweitert Euren Horizont und gebt Eurem Gehirn und Geist und Eurem Körper neue Nahrung.
Lavendelduft und Wein, Muscheln und Austern werden Euch überall begleiten
und es weht der salzige, laue Wind vom Meer.
Savoir vivre - die Kunst, das Leben zu genießen, hier im Süden Frankreich´s.
Mit diesen Tipps und Eindrücken endet mein heutiger Beitrag
Die Stadt, die uns sehr beeindruckt und in der wir regelmäßig wohnen.
Ein Besuch, der sich immer lohnt.
Teilt mir gern Eure Meinung zum Beitrag mit.
Schreibt mir bitte einen Kommentar und
Eure Fragen - die ich super gern beantworten werde.
Badeschuh und Du - Reiseblog
Urlaub - Reisen - Strand...und
auch mein Zuhause Sachsen
Die Gestaltung der Website und der Beiträge sind ein Herzensprojekt für mich. Mein Name ist Viola und ich begrüße Euch herzlich auf meinem Blog.
Begleitet uns auf unseren Reisen.
Europa und die Heimat Sachsen
sind die Themen. Mit Tipps und Rezepten
zur Region, mit Vorschlägen für Ausflüge und Sehenswertem wollen wir Euch unsere Welt zeigen.
Wir lieben das Meer. So entstand der Name des Blogs. ... und ich sage Euch
- ohne meine Badeschuhe bin ich dort nicht unterwegs.
Nicht nur die Natur, hat es uns angetan, sondern auch Städte und Kultur,
Märkte und Lifestyle. Von dort bringe ich Euch Rezepte mit, die Ihr gern nachkochen könnt und die Euch die Regionen noch näher bringen sollen.
Ich berichte von verschiedenen Erlebnissen und Anlässen. Stelle Euch Menschen vor, zeigen wie sie leben und was Ihr Leben beeinflusst und prägt. Erzähle Ihre Geschichten und auch von Traditionen, von der Geschichte der Gegend. Es wird spannend.
Text und Bilder sind meine Werke.
Die Liebe zum Schreiben und Fotografieren, zum Recherchieren und Euch Nahe bringen führt dazu, dass ich viel Zeit aufwende, aber das sehr gern.
Auf Reisen bin ich einfach immer nur gespannt, was es zu erleben und entdecken gibt und halte es fest. Auch für Euch! Mancher sagt vielleicht, viel zu stressig, mag sein, aber es ist
meine Passion.
Als Würze gibt es kleine Geschichten, erlebt und aufgeschrieben. Hab ich Euer Interesse geweckt, stöbert gern auf der Website oder im Blog.
Findet Ihr meine Beiträge richtig gut, wollt Ihr mich gern unterstützen?
Dann bedanke ich mich sehr, denn die Kosten für die Reisen und notwendigen Aufwendungen wie zum Beispiel das Equipment, die Website und Auslagen werden ausschließlich von mir selbst finanziert.
Über jeden kleinen Beitrag
(bei jetzt kaufen)
freue ich mich riesig.
Badeschuh und Du - Reiseblog von Viola Einert-Krug, 09123 Chemnitz, Berbisdorfer Kirchweg 1 Datenschutz Impressum