Hallo meine lieben Leser, war das ein Osterfest 2021 ...
Jetzt ist es vorbei und ich gestatte mir einen kurzen Rückblick
(fast hätte ich einen Zahlendreher drin und 2012 geschrieben. Cool, 9 Jahre jünger).
Aber wir nehmen es, wie es nun mal ist.
So haben wir auch das 2. Osterfest in der Pandemie mit Sehnsucht und Einschränkungen verbracht.
Auf vieles haben wir verzichten müssen und das hat uns fast das Herz gebrochen. Keine schöne Osterfeier, mit der ganzen Familie, keine schöne große Ostertafel, wie wir sie lieben. Wo alle da sind und es sich mit gutem Essen und Trinken gut gehen lassen... und vor allem keine Erinnerungen, die man nicht vergisst.
An die Enkel, wie sie sich voller Freude auf die Suche nach den Ostereiern machen und sich drauf stürzen, sich kabbeln, wem was gehört und dann mit der Verteilung der "Beute" beginnen. Schokolade im Gesicht und auf dem T-Shirt verschmiert, toben im Garten und ein schöner Spaziergang.
Traurigerweise fand das dieses Jahr so nicht statt. Wir haben die Vernunft obenan gestellt und einfach das Beste daraus gemacht. Kleine Geschenke verteilt und statt Jubel, Trubel und Heiterkeit blieb uns die Zweisamkeit.
Die Vorteile im Nachhinein waren:
- kein übermäßiger Einkauf
- kein ausgedehnter Küchendienst
- kein übermäßiges Putzen und Wienern vor
und nach dem Besuch
dafür:
- auch keine schönen neuen Rezepte, die wir für
alle ausprobiert hätten
- keine tolle Ostertorte, die ich backen wollte.
sondern
- Ausschlafen
- Wandern
- Ausruhen und mal
- gemütlich vor der "Glotze" chillen und
Ostereier naschen.
Auf jeden Fall möchten wir so sehr, dass es das letzte größere Fest war, dass wir nicht in Familie verbringen konnten. Es geht so viel Zeit verloren, in der wir nicht zusammen sein können. Aber es gibt nicht nur diese Lebenszeit. Es spukt auch der Gedanke im Kopf, dass es womöglich einen unserer Lieben treffen könnte. Dass er oder sie zu den Menschen gehört, die ernsthaft an Corona erkranken und dann für immer seine Lebenszeit beendet wäre. So lassen wir es bei dem bisschen Wehmut und nehmen uns die kleine Oster-Auszeit zu zweit.
Dieses Osterfest wurde auch geprägt vom tollsten Aprilwetter! In unseren Breiten sind wir da einiges gewohnt. Aber so!
Freitag - Trübnis und Nebel,
Samstag wunderbarer Sonnenschein,
Sonntag eher bewölkt und ab Mittag kam hier bei uns der Winter zurück.
Am Fuße des Erzgebirges hat es uns mal wieder erwischt. Die ganze Nacht Schnee. So haben wir heute 25 cm Schneedecke.
(Juhuuhh- Schneeballschlacht)
Aber den Samstag mit seinem wunderbaren Wetter haben wir genutzt und sind zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen (wenn auch nur bei frischen 8 Grad C).
Diesen Ausflug möchte ich heute vorstellen.
Nicht weit von unserem Wohnort geht es über die B 174 nach Zschopau. Linkerhand im Tal das kleine Städtchen mit seinen fast 10.700 Einwohnern. Mittendrin ragen die beiden Türme des Schloss Wildeck in die Höhe. Der "dicke Heinrich" und der "schlanken Margarete". Das Zschopautal ist sehr schön gelegen. Idyllisch, von Wäldern umgeben, schlängelt sich der Fluss Zschopau durchs Tal.
Wir halten uns rechts und biegen in Richtung Scharfenstein ab. Rechterhand finden wir in ca. 2,5 km Entfernung einen kleine Parkplatz. Ideal für uns. Das Hündchen kann es kaum erwarten und möchte endlich raus. Also parken wir gleich hier und machen uns auf den Weg.
Wir entdecken schöne Wanderwege in den Wald. Wohin die führen ist uns bis jetzt nicht ganz klar. Aber egal - wir sind bereit. Wanderschuhe an, Wasserflasche eingepackt und los geht es.
Wir queren den Stülpnersteig.
Kennt Ihr den erzgebirgischen Volkshelden
Karl Stülpner (1762-1841)? Er ist unser ureigenster Rebell, Wildschütz und Robin Hood. Gleich hier in der Nähe geboren und gestorben.
Wenn ich mir vorstelle, dass er hier entlang gegangen ist. Gejagt wurde und sich versteckt hat, schon ein tolles Gefühl. Als ich Kind war, gab es zu diesem Mann eine Verfilmung mit Manfred Krug. Wie habe ich die Serie geliebt. Voller Abenteuer und Legenden und das hier vor unserer Haustür.
Zahlreiche Wanderungen gibt es zu diesem Thema. Zum Beispiel zur Stülpnerhöhle in Ehrenfriedersdorf oder der Rundwanderweg auf den Spuren von Karl Stülpner (10,1 km) Route und Informationen auch über erzgebirge-tourismus oder über komoot.de.
Sein Grab ist heute noch in Großolbersdorf zu besichtigen.
Seit 2000 trägt sogar ein Planetoid den Namen Karl Stülper. Dies wurde von der Sternwarte Drebach vorgeschlagen. (Bei Interesse bei westerzgebirge.com oder wikipedia einfach nachlesen).
Klar ist nun auch unser Ziel, wir steigen auf zur Teufelsnase.
Es ist keine sehr weite Wanderung und führt uns in 230 m Höhe. Durch schönen Wald, Ruhe und Vogelgezwitscher. Rechts ein Bächlein. Sehr idyllisch und von hier oben haben wir eine tolle Aussicht.
Die Sonne wärmt uns und wir genießen es, hier zu sein. Man riecht die gute Waldluft und erahnt den Frühling. Dieser Felsvorsprung soll als Übungsobjekt für Kletterer dienen und hat sogar einen Sicherungshaken und ein Gipfelbuch. Der Wanderweg geht weiter nach Scharfenstein.
Aber nicht für uns. Wir machen uns auf den Heimweg.
Es waren ein paar wunderschöne, erholsame Stunden hier im Erzgebirge.
Hier noch ein paar schöne Eindrücke für Euch.
Nach all der Schönen Natur fand ich leider auch diesen
Wildwuchs.
Echt Leute?!
Photo By: Viola Einert-Krug
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